Spielbericht RSC Anderlecht – FC Bayern München, Mittwoch, 22. November 2017, 20:45 Uhr

Un, deux, trois…

Was eine beschwerliche Anreise nach Brüssel, insbesondere durch Brüssel. Im Berufsverkehr ist diese Stadt unerträglich.

Am frühen Nachmittag ging es im Auto zum Spiel zum RSC Anderlecht. Nah gelegen, Stadionpunkt, was will man mehr. Dort dann endlich angekommen, gab es erstmal Pizza. Lecker war die eher nicht, aber nach fast zwei Stunden Auto alleine nur in Brüssel musste doch was Essbares her.

Das Stadion selber klein, gemütlich, vergleichbar mit dem Aachener Tivoli, den wir auf der Hinfahrt gestreift haben.

Die Mannschaftsaufstellung wird auf Französisch ab zehn runtergezählt; geht so. Gefährlich hörte sich das eher nicht an, aber man hatte ja dann seine liebe Mühe mit dem Gegner. Der Sieg war jedenfalls schwer unverdient, aber das ist ja mal egal.

Nach dem Spiel geleitete uns dann berittene Polizei an den Ortsrand von Anderlecht, es hat also fast eineinhalb Stunden gedauert, bis wir dann wieder am Auto waren. Es ist nicht mehr feierlich, was sich gegnerische Fans gefallen lassen müssen. Ich kann einfach nur hoffen, dass das mit denen mal bei uns in München gemacht wird, ohne Ende peinlich.

Am frühen Morgen wieder daheim, zwei Stunden geschlafen, dann wieder zur Arbeit. Früher war das leichter… Was bleibt ist der Stadionpunkt, dazu noch die Erkenntnis, dass Paris auch an diesem Abend seinen Gegner weggehauen hat; was haben sie davon, Real Madrid im Achtelfinale. Meinen Glückwunsch.